Besuch auf Teneriffa

Text: Frank Bischoff  Bilder: Frank Bischoff/Archiv Frank Bischoff


Teneriffa ist die größte der Afrika vorgelagerten, politisch aber zu Spanien gehörenden 7 Kanarischen Inseln im Atlantik. Sie „beherbergt“ den Pico del Teide - mit 3717 Metern höchster Berg Spaniens - und war einer der Ausgangspunkte des Christoph Kolumbus für seine Entdeckungs-Seefahrten nach dem heutigen Amerika.

Die sehr ausgeglichenen klimatischen Bedingungen und der – zumindest im Südteil der Insel - hohe Anteil an Sonnentagen haben es zu einem Urlauber-Paradies werden lassen. Aber nicht nur das; viele Menschen ziehen es mittlerweile vor, während der oftmals tristen europäischen Spätherbst- und Winterzeit ihr Domizil auf die Insel zu verlegen.

Als ich Teneriffa 1992 zum ersten Mal besuchte, war die Erinnerung an ein fundamentales Ereignis noch ganz frisch - an den Fall des „Eisernen Vorhanges“. Nur in Folge dessen war ja auch diese Reise erst möglich.

Damals wusste ich noch nicht, dass auf dieser Insel ein Mann seine letzte Ruhe fand, dessen Schicksal durch eben diese strikte Verweigerung menschlicher Grundfreiheiten mitbestimmt worden war – Ernst Degner. Und mir war seinerzeit auch unbekannt, dass Gerda Degner und ihr Sohn Olaf seit 1985 dort ihr Dauerdomizil bezogen hatten (Foto unten).

Als Ernst Eugen Woclawek am 22.September 1931 in Gleiwitz geboren (sein Vater nahm später den Namen Degner an), teilte Ernst das Los vieler Menschen seiner Generation. Die Invasion der „Wehrmacht“ kehrte sich im Laufe des 2.Weltkrieges um, und insbesondere die Bewohner der damaligen deutschen Ostgebiete mussten den Wahn vom „Lebensraum“ mit dem Verlust der Heimat und all ihrer Habseligkeiten bitter bezahlen. Kurz vor Kriegsende kam Ernsts Vater ums Leben. Die verbliebene Familie, bestehend aus der Mutter, ihm und seiner ein Jahr älteren Schwester, fand in Luckau – südöstlich von Berlin – eine neue Bleibe. Ein halbes Jahr später starb auch die Mutter, offensichtlich in Folge all der seelischen und körperlichen Strapazen.


Ernst – an allem mit der Motorisierung Zusammenhängendem stark interessiert – absolvierte erfolgreich die Lehre als KFZ-Mechaniker in einer Luckauer Werkstatt. Dann wechselte er nach Potsdam, im Wesentlichen zum Zwecke des Studiums an der dortigen Ingenieurschule. Dieses schloss er mit dem Diplom als Entwicklungs-Ingenieur ab. Die Tätigkeit in einem Konstruktionsbüro, welches aber keine KFZ-Entwicklungsarbeit leistete, sicherte ihm in der Folge ein für damalige Verhältnisse gutes Einkommen.

Sein Interesse am Rennsport war schon immer sehr groß, und da er ein Mann der Tat war, setzte er dieses bald um. Die ersten Motorräder – darunter ein 98-ccm-Motorrad – baute er selbst auf. Mit der Aufnahme in den Motorrad-Club Potsdam (später BSG Lok Potsdam) begann eine Karriere, die von großen Erfolgen, letztlich aber von menschlichen Irrungen und Wirrungen sowie Tragik geprägt war.

"> Zu den profiliertesten Mitgliedern des Potsdamer Clubs zählten Zweitakt-Spezialist Daniel Zimmermann sowie Bernhard Petruschke. Ein weiteres Clubmitglied war Hubert Rose. Dieser wurde zum einen Ernsts erster Rennmonteur; zum anderen gehörte zu dessen Freundeskreis die junge, hübsche Gerda Bastian. Zwischen Gerda und Ernst muss es gleich „gefunkt“ haben; sie wurden ein unzertrennliches Paar.

In der Nachwuchs- und Ausweisklasse (ja, damals musste man sich noch sportlich für die Lizenz qualifizieren!!) erzielte er mit Hilfe der Unterstützung des Clubs gute Resultate. 1954 war seine erste Lizenz-Saison, die er letztendlich auf einer von Bernhard Petruschke erworbenen ZPH (so benannt nach deren Entwicklerteam Zimmermann-Petruschke-Henkel) erfolgreich beendete. 1955 wurde er DDR-Vizemeister. Walter Kaaden, gegen den er noch in seiner Anfangszeit gefahren war, holte ihn Ende der Saison als Techniker und Rennfahrer nach Zschopau. Gemeinsam mit Gerda, die im Zschopauer Werk ebenfalls eine Anstellung bekam, zog Ernst zuerst nach Zschopau und dann nach Karl-Marx-Stadt (heute wieder Chemnitz). Am 1.Oktober 1957 heirateten sie. Die Feier fand im Hotel „Chemnitzer Hof“ statt.

Aus IFA war Anfang 1956 MZ geworden, die Werksfahrer waren nun Horst Fügner, Ernst Degner, Werner Musiol und Walter Brehme (die beiden Letztgenannten hatten den Status von Clubfahrern mit Werksunterstützung). MZ war längst international aktiv, und 1958 erfolgte erstmals die Teilnahme an der kompletten Weltmeisterschaft.

Die ersten WM-Podestplätze für MZ hatten Ernst Degner (3.Platz 125 ccm) und Horst Fügner (2.Platz 250 ccm) am 20.Juli auf dem Nürburgring erzielt. Horst Fügner war es vorbehalten, eine Woche später den ersten Weltmeisterschaftslauf für MZ im schwedischen Hedemora zu gewinnen. Er wurde im gleichen Jahr Vizeweltmeister; leider endete seine hoffnungsvolle Karriere am 5.Juli 1959 nach einem schweren Sturz im belgischen Spa-Francorchamps. Glücklicherweise gesundheitlich wiederhergestellt, wurde er in der Folge als Techniker und Berater für das Team um Walter Kaaden unersetzlich.


Im März 1958 (ich war damals knapp 14 Jahre „alt“) hatte ich von MZ auf meine Bitte nach einem Vortrag Ernst Degners in meinem Heimatort Waldenburg (Sachsen) eine Absage erhalten. Zu meiner großen Freude folgte aber im November dann die Bestätigung (siehe Kopie des Schreibens). Es war ein großer Moment für mich und Freund Rolf Eggersdorfer, als das Wartburg-Cabriolet auf unseren Marktplatz fuhr und Ernst Degner uns freundlich zum Einsteigen aufforderte. Unbeschreiblich der Stolz, als wir mit unserem Idol vor der Schule ankamen!! Unvergesslich!!

Wer den Namen Degner bis dato noch nicht wahrgenommen hatte, tat dies garantiert nach dem Grand Prix von Italien 1959. Am Ende einer Saison, während der Gary Hocking das Leistungsvermögen der 250-ccm-MZ so eindrucksvoll demonstrierte, dass Graf Agusta diese „Gefahr“ abwarb, fuhr Ernst in Monza die wahrscheinlich besten Rennen seiner Karriere. War er dem 250-ccm-Sieger Carlo Ubbiali (MV Agusta) noch bei Zeitgleichheit unterlegen, so schlug er diesen bei den „Kleinen“ mit dem Minimalvorsprung von 1/10 Sekunde. Der „abtrünnige“ Hocking kam sicher ins Grübeln darüber, ob der Wechsel von MZ zu MV richtig gewesen war. Sein Ex-Teamkollege hatte ihn „versägt“ – Gary wurde 6. bei den 125ern, in der Viertelliterklasse blieb er punktlos!!

Der dritte Gesamtrang der 125-ccm-WM 1960 war das Ergebnis von Ernst Degners zweitem Grand-Prix-Sieg – diesmal in Spa-Francorchamps (MZ-Teamkollege John Hempleman wurde Zweiter) und zwei 3.Plätzen im Ulster Grand-Prix und in Monza. Die MZ waren immer schneller und endlich auch standfester geworden. Daran hatte Ernst Degner sowohl als Fahrer als auch als Techniker großen Anteil.

Familiär hatte sich auch einiges verändert; 1959 war Olaf (im Bild oben rechts 1961 am Sachsenring) geboren worden, im Juni 1961 der zweite Sohn, Boris. 1961 sollte zu einem Schicksalsjahr für die Familie Degner werden. MV Agusta hatte die Beteiligung in den von MZ beschickten Klassen eingestellt, Honda war nun Hauptkontrahent. Die Saison entwickelte sich so, dass der Gewinn des 125-ccm-Weltmeistertitels für Ernst Degner und MZ immer greifbarer wurde. Nach drei Siegen in Hockenheim (Shepherd, Brehme und Fischer vervollständigten den MZ-Triumph als 2.-4.), auf dem Sachsenring und in Monza fuhr Ernst mit einer knappen WM-Führung im September zum Grand Prix von Schweden. Der Titelgewinn wäre zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich schon perfekt gewesen, hätte ein Sturz in Assen nicht zum Ausfall des MZ-Spitzenmannes geführt. Infolge dieses Sturzes war er eine Woche später in Spa–Francorchamps noch so gehandikapt, dass der 4.Platz das Optimum war.

Eklatante wirtschaftliche Kontraste zwischen Ost und West hatten mittlerweile zu einer enormen Abwanderungswelle aus der DDR geführt. Deren politische Führung sah kein anderes Mittel zur Eindämmung dieser Entwicklung als die radikale Schliessung der Westgrenze mittels des Mauerbaues Mitte August 1961. Zuerst wurde Berlin völlig getrennt, dann die gesamte innerdeutsche Grenze hermetisch abgeriegelt. Zwischenmenschliche Verbindungen wurden auseinandergerissen, der Staat erklärte seine Einwohner praktisch zu seinem Eigentum. Wer es trotzdem wagte, sich dieser Willkür zu entziehen, riskierte sein Leben.

Das Geschehen um das Wochenende des 15.-17. September 1961 ist aus verschiedensten Blickwinkeln kommentiert worden. Die im MZ-Team damals vorhandene Enttäuschung und Verbitterung nach Ausfall ihres Titelanwärters und dessen Flucht in den „Westen“ ist verständlich, nahm er doch letztendlich auch firmeninterne Kenntnisse zu Suzuki mit. Aber: heute tut das wohl jeder Manager oder Techniker beim Wechsel von einer Firma in die andere – wird er deswegen als Verbrecher bezeichnet oder behandelt?!?

Die Flucht der Familie Degner – Gerda mit den kleinen Söhnen flüchtete bekanntlich unter hohem Risiko – war vorrangig eine menschliche Tragödie. Sie war – trotz der gewissen Privilegierung von Sportlern wie Ernst Degner – im Wesentlichen ein Produkt der eingeschränkten Freiheit auf der östlichen Seite des „Eisernen Vorhanges“. Betrachtet man die Entwicklung nach 1961 – politische Reaktionen westlicher Länder führten u.a. zu jahrelangen Startverhinderungen der DDR-Fahrer, so wäre für Ernst Degner bei einem Verbleib im „Osten“ die internationale Rennsportkarriere zu Ende gewesen.

1962 wurde er dann auf Suzuki erster 50-ccm-Weltmeister  und gleichzeitig erster Titelträger auf einem Zweitakt-Motorrad (im linken Bild Vertragsunterzeichnung bei Suzuki, von links: Bert Schneider, Ernst Degner, Frank Perris und Hugh Anderson).

Leider nahm sein weiteres Leben aber einen traurigen Verlauf. Am 10. November 1963 stürzte er mit der neuen 250-ccm-Suzuki in der ersten Runde des Grand Prix von Japan in Suzuka schwer und drohte in den Flammen des ausgelaufenen und entzündeten Kraftstoffes zu verbrennen. Sein Leben konnte gerettet werden, aber eine große Zahl von Operationen und Hauttransplantationen auch im Gesicht veränderten nicht nur sein Aussehen (auf das er immer großen Wert gelegt hat). Seine Psyche war stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotz weiterer Rennerfolge (u.a. vier Grand-Prix-Siege) konnte er sein inneres Gleichgewicht nur noch mittels starker Medikamente herstellen und beendete die Rennkarriere 1966. Die extremen menschlichen Veränderungen ließen Gerda keine andere Wahl, als sich von ihm zu trennen. 1972 wurde die Ehe geschieden.

Ernst Degner fand niemals mehr wirklich zu sich selbst. Alle medizinischen Behandlungen waren letztendlich erfolglos. Nach verschiedenen Anstellungen wieder für Suzuki tätig, hatte er 1978 den ersten Kontakt mit den Kanarischen Inseln. Auf Teneriffa erwarb er eine Wohnung, sein Leben blieb aber fortan unstet. Der körperliche und seelische Zustand verschlechterte sich zusehends.
Man muss es Gerda Degner und den Söhnen hoch anrechnen, dass sie – selbst in Deutschland wohnend – ihn nicht im Stich ließen. Auf einen Hilferuf aus Teneriffa hin wollte Olaf seinen Vater nach Deutschland holen. Er fand ihn aber am 8.September 1983 nur noch tot in seiner Wohnung. Auf dem Friedhof von Arona wurde ein Mann zur letzten Ruhe gebettet, dem man mehr Lebensglück gewünscht hätte.

Mitte März 2007 besuchte ich Teneriffa wieder. Alle Versuche, mit Gerda Degner Kontakt aufzunehmen, hatten bis dahin nicht funktioniert. Nun aber war es Rita Perris - mit Gerda befreundet, die meinen Besuch avisierte. Nach einigen Telefonaten führte mich mein Weg am 18.März in Gerdas nahe der Südküste Teneriffas liegenden Wohnort Im „Gepäck“ hatte ich die offizielle Einladung des Oberbürgermeisters von Hohenstein-Ernstthal zur Feier von „80 Jahre Sachsenring“ sowie Grüße von Freunden aus vergangenen Tagen, so auch von Horst und Helga Fügner. Die Aufnahme in Gerdas Haus war sehr freundlich, und im Laufe des Besuches kam auch Sohn Olaf hinzu. Ich kann sagen: es war Sympathie auf den ersten Blick. Gerda ist bei guter Gesundheit, und Olaf ist als Elektroingenieur auf Teneriffa tätig. Er hat Familie und zwei Töchter und ist begeisterter Surfer und Biker. Gelegenheiten für seine Hobbys gibt es auf den Inseln ausreichend. Der jüngere Sohn, Boris, lebt in Deutschland und ist im medizinischen Dienst tätig. Auch er ist verheiratet und hat 3 Kinder – an Enkeln mangelt es Gerda also nicht!

Wir sprachen über sehr vieles, sowohl die Vergangenheit als auch Aktuelles betreffend. So erfuhr ich, dass Degners 1965 von Dillingen (Saar) nach München umgezogen waren. Olaf und Boris wurden dort eingeschult. 1972 kam Gerda dann mit den Söhnen zurück ins Saarland. Wie das Leben so spielt: sie fand Anstellung bei einem großen Motorradhändler in Saarbrücken; zu ihren Tätigkeiten gehörte die Bearbeitung von – MZ-Reklamationen!! Die letzte Station vor der Übersiedelung nach Teneriffa war (West-)Berlin. Gerdas Vater lebte damals noch in Potsdam, und sie besuchte ihn dort schon vor dem Fall der Mauer ohne Probleme. Was das Geschehen von 1961 angeht, so hält sie die Variante, wonach Ernst in Schweden seine Maschine bewusst überdreht habe, für völlig irreal. „An diesem Titel lag ihm sehr, sehr viel. Er war viel zu ehrgeizig, um sich diese Chance selbst zu nehmen - auch nicht um den Preis einer besseren Fluchtmöglichkeit“ sagte sie.

  Für mich war es ein sehr bewegender Moment, als ich an Ernst Degners Grab auf dem Friedhof von Arona stand. Sein Tod liegt jetzt mehr als ein Vierteljahrhundert zurück.

Gerda Degner nahm die Einladung gern an und war im Juli 2007 Ehrengast zu „80 Jahre Sachsenring“. Das Wiedersehen mit so vielen Freunden aus der Vergangenheit genoss sie sichtlich. Leider konnten die Söhne aus verschiedenen Gründen nicht mitkommen. Im Juli 2010 aber verbrachte Olaf mit Frau Birte und Tochter Paula den Urlaub in seiner Geburtsregion, dem Vogtland (er ist 1959 in Rodewisch geboren). Was lag da näher, als auch den Grossen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring zu besuchen?!?! Und da Dr. Oeser vom ADAC sich der Besonderheit dieses Besuches bewusst war, konnte Familie Degner die Veranstaltung von einem herrlichen Tribünenplatz aus genießen. Ein Dank auch an den Suzuki-Cheftechniker Stuart Shenton, dem die Bedeutung des Namens Degner für die japanische Firma natürlich bekannt war. Er öffnete für Olaf Degner am Sonntag die Suzuki-Box und nahm sich die Zeit für ein angeregtes Gespräch. Nicht zu vergessen, dass Olaf im Fahrerlager mit Kevin Schwantz einen der profiliertesten Suzuki- Repräsentanten und mit Jim Redman einen Renn-Zeitgenossen seines Vaters traf und mit beiden sprach. Sie waren über den Gast erfreut und erstaunt zugleich. Jim (Foto links) hatte Olaf vorher letztmals als kleinen Jungen gesehen.


Ernst Degner und seine WM - Resultate
WM-Rang Jahr Marke Klasse Resultate
13 1957 MZ 125 cc D/Hockenheim 6.
7 1958 MZ 125 cc Isle of Man/TT 5. - NL/Assen 6. - D/Nürburgring 3. - S/Hedemora 5.
14 1958 MZ 250 cc ULSTER/Dundrod 4.
5 1959 MZ 125 cc D/Hockenheim 6. - ULSTER/Dundrod 3. - I/Monza 1.
4 1959 MZ 250 cc NL/Assen 6. - S/Kristianstad 4. - ULSTER/Dundrod 3. - I/Monza 2.
3 1960 MZ 125 cc NL/Assen 5. - B/Spa-Francorchamps 1. - ULSTER/Dundrod 3. - I/Monza 3.
8 1960 MZ 250 cc NL/Assen 6. - I/Monza 3.
2 1961 MZ 125 cc E/Barcelona 2. - D/Hockenheim 1. - F/Clermont-Ferrand 2. - B/Spa-Francorchamps 4. - DDR/Sachsenring 1. - ULSTER/Dundrod 2. - I/Monza 1.
13 1961 MZ 250 cc D/Hockenheim 4.
1 1962 Suzuki 50 cc Isle of Man/TT 1. - NL/Assen 1. - B/Spa-Francorchamps 1. - D/Solitude 1. - SF/Tampere 4. - RA/Buenos Aires 2.
11 1962 Suzuki 125 cc F/Clermont-Ferrand 5. - NL/Assen 4.
3 1963 Suzuki 50 cc D/Hockenheim 3. - F/Clermont-Ferrand 2. - NL/Assen 1. - B/Spa-Francorchamps 2. - RA/Buenos Aires 2.
6 1963 Suzuki 125 cc D/Hockenheim 1. - F/Clermont-Ferrand 6. - Isle of Man/TT 3. - JP/Suzuka 3.
6 1964 Suzuki 125 cc I/Monza 3. - JP/Suzuka 1.
4 1965 Suzuki 50 cc US/Daytona 1. - F/Rouen 3. - Isle of Man/TT 3. - NL/Assen 5. - B/Spa-Francorchamps 1.
4 1965 Suzuki 125 cc US/Daytona 2. - D/Nürburgring-Süd 4. - F/Rouen 2. - ULSTER/Dundrod 1.
6 1966 Suzuki 50 cc Isle of Man/TT 4



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