Der Mann, der aus der Puszta kam

Laszlo Szabo II war Ungarns Nummer 1 auf MZ

Text: Frank Bischoff - Fotos: Archiv Laszlo Szabo, Frank Bischoff

Der 4. November wird als Feiertag in die Geschichte des ungarischen Motorsportes eingehen – am gleichen Tag des Jahres 2007 wurde mit Gabor Talmacsi zum ersten Mal ein Motorradrennfahrer aus dem Lande der Magyaren Weltmeister. Dieses Ereignis war aber gleichzeitig das wohl schönste Geburtstagsgeschenk für einen Mann, der mit etwas Glück und unter anderen politischen Umständen gleiche Lorbeeren schon vor 40 Jahren hätte ernten können – Laszlo Szabo.
Laszlo Szabo am Start Am 4. November 1934 wurde er in Polgar - einer im Nordosten Ungarns zwischen Miskolc und Debrecen gelegenen Stadt von heute etwa 8000 Einwohnern - geboren. Seine Eltern lebten dort auf dem Bagota-Hof. Der Vater war von Beruf Kutschenbau-Meister, während die Mutter dafür sorgte, dass im Haushalt alles seine Ordnung hat. Laszlo ist der einzige Sohn, seine zwei Schwestern sind älter. Beruflich widmeten sie sich später der Betreuung bzw. Erziehung von Kindern; die eine wurde Kindergärtnerin, die andere Lehrerin.
Wie viele seiner Rennfahrerkollegen, so hatte auch er schon im Jugendalter Interesse an technischen Dingen. Nur zu logisch, dass nach einer Lehre als Mechaniker letztendlich der Erwerb des Meistertitel im KFZ-Wesen folgte. Heute besitzt er in Budapest eine eigene Werkstatt. Schon während der Lehre hatte er Kontakt zu Rennfahrern, und bereits nach dem ersten Besuch eines Rennens kam der Wunsch in ihm auf, Rennfahrer zu werden. Die Möglichkeit zur Realisierung dieses Wunsches fand er im Zalka Máté Motorradklub, wo er sich als Motorradreiniger betätigte. In der Folge arbeitete er dann dort für seinen späteren Mechaniker Zsigmond Szölösi, dessen vorrangige Aufgabe in der Konstruktion und im Bau eines 125-ccm-Motorrades bestand. Ein für Laszlo glücklicher Umstand: der für diese Maschine vorgesehene Fahrer hatte dem Studium Priorität gegeben und den Klub verlassen. Laszlo Szabo 1957 Guter Rat war da aber nicht teuer – man schenkte Laszlo das Vertrauen, ließ ihn das Motorrad testen und wurde nicht enttäuscht. Schon im ersten Versuch fuhr er die zweitbeste Zeit aller Teilnehmer. Sein absolut erstes Rennen absolvierte Laszlo Szabo dann 1954 in Tihanyi auf einer 125-ccm-Csepel, und schon 1955 nahm er an Veranstaltungen in drei verschiedenen Kategorien teil (Gelände, Spezial, Serie). Ein gewisses Kuriosum war, dass einer seiner Klubkameraden ebenfalls Laszlo Szabo hieß; beide sind aber nicht verwandt. Dieser Namensvetter war älter und fuhr schon in den späten 1940er Jahren Rennen. Aus dessen längerer Klubzugehörigkeit und dem höheren Alter ergab sich, dass diesem die Nummer I zugeordnet wurde. (Anmerkung: Laszlo Szabo I ist leider schon verstorben). Laszlo Szabo II aber zeigte bald, dass ihm von der Erfolgsseite her die Nummer 1 im ungarischen Motorradrennsport gebührte. Schon 1956 wurde er dreifacher ungarischer Meister in den bereits vorstehend genannten Kategorien. Am Ende seiner Karriere war er dann 19-facher Titelträger seines Heimatlandes. Aus Gründen, die in der Folge noch genannt werden, wäre er allerdings mit einer geringeren Anzahl nationaler Titel zugunsten der internationalen Bilanz zufriedener gewesen.
Bedeutsam für seine weitere Entwicklung war der 1957 erfolgte Erwerb von vier 125-ccm-MZ-Rennmotorrädern durch den Ungarischen Motorsportverband. Dass der Landesmeister bei deren Vergabe eine Rolle spielte, war wohl mehr als korrekt. Außerhalb der ungarischen Landesgrenzen wurde man erstmals 1958 durch einen 3. Platz, den er auf einer dieser Maschinen im „Preis der Slowakei“ in Piestany erzielt hatte, auf ihn aufmerksam. MZ-Rennmotorräder sollten dann Laszlo Szabo begutachtet seine MZ bis 1970 seine Erfolgsgaranten sein. MZ-Rennleiter Walter Kaaden blieb die Entwicklung des Ungarn nicht verborgen. Im Frühjahr 1961 bezog er ihn in die Saisonvorbereitungen ein, in deren Verlauf Laszlo den genialen Techniker überzeugt haben muss. Zwar wurde er kein direkter Werksfahrer, genoss aber analog zu Werner Musiol und Walter Brehme den Vorzug, mit Werksmaterial ausgestattet zu werden. Jeweils 2.Plätze in Brünn und Dresden-Hellerau, ein 3.Platz in Schleiz und vor allem der 4. Rang im Weltmeisterschaftslauf (im folgenden WM-Lauf genannt) auf dem Sachsenring – alle in der 125-ccm-Klasse erzielt – waren die herausragenden Resultate. Bei letztgenanntem Rennen ließ er nicht nur seinen Markenkollegen Walter Brehme, sondern auch Jim Redman auf der Honda hinter sich. Die 250er MZ fuhr er in Schleiz auf Platz 7. Durch sein hohes MZ-Engagement außerhalb Ungarns wurde er allerdings 1961 nicht Ungarischer Meister..
Ab 1962 – es war das Jahr nach dem isolierenden Mauerbau – waren die internationalen Startmöglichkeiten für die Fahrer aus Ländern östlich des „Eisernen Vorhangs“ vorerst stark eingeschränkt. Umso beachtlicher war es, wie sich diese unter solchen Umständen präsentierten. Doppelsiege in Salzburg und Budapest (125+250 ccm) sowie die Schleizer Erfolge (Sieger 125 ccm/2. Platz 250 ccm) stärkten das Selbstvertrauen des Ungarn zusätzlich. Und so war es kein Wunder, dass er im Rahmen des Sachsenring-WM-Laufes eines der besten Rennen seiner Karriere fuhr. Von den ersten Runden an   lieferte er sich mit Luigi Taveri und Jim Redman (beide auf Honda) und seinem Markenkollegen Hans Fischer Rad-an-Rad-Kämpfe. Im vorletzten Umlauf ging er gar in Führung und war im Begriff, für MZ und sich selbst einen Grand-Prix-Sieg zu erringen. Und ausgerechnet in jenem Moment ließ ihn sein Laszlo Szabo mit
Werner Musiol und Walter Brehme auf dem Podest„Untersatz“ im Stich - es sollte nicht sein. Es nutzte ihm wenig, dass seine enorme Willensleistung – er schob die Maschine unter Aufbietung aller Kräfte den steilen Anstieg des Queckenberges hinauf und durchs Ziel – vom Publikum mit tosendem Beifall honoriert wurde. Der letztendlich siebente Platz war nicht nur weit vom so greifbaren Sieg entfernt, er brachte ihm nicht mal einen WM-Punkt.
1963 konnte er dann zum ersten Mal das Gefühl genießen, auf dem Siegerpodest eines WM-Laufes zu stehen, konkret in Hockenheim als Dritter der 125-ccm-Klasse. Dort unterbreitete ihm übrigens Ernst Degner namens der Suzuki-Direktion ein Vertragsangebot. Eine Klausel dieses Vertrages beinhaltete allerdings die Forderung, dass er Ungarn verlassen müsse, wie auch immer. Und daran scheiterte das Ganze wohl in erster Linie. Ein später von Honda unternommener gleichgelagerter Versuch verlief aufgrund des Vetos der ungarischen Behörden ebenfalls ergebnislos.
Zusammen mit dem vierten Rang von Tampere reichte es zum 10. Platz in der WM-Gesamtwertung – eine in Anbetracht der eingeschränkten Startmöglichkeiten weit bessere Platzierung, als es auf den ersten Blick erscheint. Salzburg entwickelte sich – einen heutigen Sprachgebrauch anwendend – weiter zu „Szabo-Land“. Er wiederholt das Vorjahrs-„Doppel“ und ließ später im Jahr der Konkurrenz auch im heimischen Budapester Stadtpark in beiden Klassen wieder keine Chance.
Laszlo Szabo als
Besucher 1978 in Brno Fragt man ihn nach seinem Verhältnis zu verschiedenen MZ-Fahrern der damaligen Zeit, so war dieses offenbar frei von Antipathie. Im Speziellen als gut und freundschaftlich bezeichnet er den Kontakt mit Hartmut Bischoff, ähnlich den zu Klaus Enderlein, Werner Musiol und Dieter Krumpholz. Die Jahre 1964-66 waren gekennzeichnet von noch stärkeren Einschränkungen der Reisemöglichkeiten zu den Schauplätzen des großen Renngeschehens durch die ungarischen Behörden. In dieser Zeit gewann er drei weitere Landesmeistertitel; international verdient aus o.g. Gründen nur der 1966 erzielte 3. Platz in Salzburg (125 ccm) größere Beachtung. Das änderte sich ab 1967 gravierend. Die politische Lage hatte sich etwas entspannt, und in Ungarn herrschte nun ohnehin ein von totalitären Restriktionen – wie Reisebeschränkungen – etwas freieres Klima. Drei dritte Plätze in den WM-Läufen von Hockenheim, Brünn und Monza ergaben – zusammen mit dem einen Punkt für den sechsten Platz auf dem Sachsenring – Platz 5 in der WM-Gesamtwertung 125 ccm. Das Motorrad: natürlich eine MZ. Die genannte Gesamtplatzierung wiederholte er 1968, wobei Laszlo erstmals eine Stufe höher auf dem Siegerpodium stand. In Brünn war zwar gegen Phil Reads 4-Zylinder-Yamaha kein Kraut gewachsen; die MZ-Kollegen Günter Bartusch, Dieter Braun, Lothar John und Janos Reisz aber mussten mit den Positionen hinter ihm zufrieden sein. Zwei 4. Ränge (Spa-Francorchamps, Sachsenring) und ein 5.Platz (Imatra) brachten die ergänzenden Punkte. Auf der 250er MZ kam er in Spa-Francorchamps auf den 4, in Imatra auf den 5. Platz. Außerhalb der WM fand die Salzburg-Erfolgsstory analog zu 1962/63 ihre Fortsetzung.
Herausragendes Resultat der WM-Saison 1969 war der 2. Platz im Grand Prix von Italien in Imola.. Dort musste er mit der 125-ccm-MZ nur Weltmeister Dave Simmonds und seiner Kawasaki die Vorfahrt lassen. Ansonsten besonders erwähnenswert der Viertellitersieg im Eifelrennen auf dem Nürburgring. 1970 war das letzte Jahr mit voller „MZ-Treue“. Zum dritten Mal erreicht er den 5. WM-Gesamtrang und zum dritten Mal die zweithöchste Stufe des Podestes eines WM-Laufes, letzteres in Monza. Diesmal war es Vizeweltmeister Angel Nieto, für den und dessen Derbi die MZ ganz einfach kein ausreichender Widerpart mehr war.
Der eigentliche Knackpunkt der genannten Saison aber lag in deren Auftakt auf dem Nürburgring. Niemals mehr seit dem Sachsenring-Rennen 1962 war für Laszlo Szabo der Sieg in einem WM-Lauf in so greifbarer Nähe gewesen wie an diesem von miserablen Wetterbedingungen gekennzeichneten 3. Mai. Vier von fünf Runden führte er auf der 125-ccm-MZ mit zeitweise 20 Sekunden Vorsprung; dann zerstörte eine defekte Kerze alle Siegeshoffnungen.. Wohl konnte er das defekte Teil an der Box noch wechseln, mehr als der 6. Rang sprang dann aber nicht heraus. Es war wie verhext!
Yamaha war nun immer stärker mit käuflichen Rennmotorrädern auf dem Plan erschienen. Die Japaner hatten die Organisationsstruktur während der Zeit nach ihrem werksseitigen Rücktritt 1968 bis zum Wiedereinstieg 1973 geändert und verschiedenen Landes-Importeuren wesentliche Aufgaben übertragen. So organisierten z.B. die Firmen. Yamaha Motor N.V. aus den Niederlanden, Hostettler aus der Schweiz, Arwidson aus Finnland und Yamaha Österreich das Geschehen im Auftrage der Zentrale aus Hamamatsu. Laszlo kam in den Genuss, durch letztgenannte Firma eingesetzte 250er bzw. 350er Maschinen zu fahren; auf der 125-ccm-MZ wurde nur noch bei Interrennen bzw in der ungarischen Meisterschaft gestartet.
Laszlo Szabo auf
der Isle of Man Am Ende der Saison 1971 standen zwei 2. Plätze (250 ccm Brünn/ 350 ccm Hockenheim) und ein 3. Rang (350 ccm Sachsenring) zu Buche. Außerhalb der WM waren ein Doppelsieg im Eifelrennen (250+350 ccm) sowie ein Dreifach-Erfolg in Budapest (125 ccm MZ/250+350 ccm Yamaha) bemerkenswerteste Ergebnisse. Besondere Erwähnung verdient der Lauf der 350-ccm-Klasse des Eifelrennens. Die Nürburgring-Nordschleife war bekanntermaßen in erster Linie eine Automobil-Rennstrecke, die damals durch eine Reihe von Unfällen in Verruf gekommen war. Diese Unfälle veranlassten die Grand-Prix-Driver-Association, eine „Entschärfung“ des Kurses zu fordern. Dieser Forderung wurde durch verschiedene Modifikationen entsprochen, wobei der verstärkte Einsatz von Leitschienen zwar dem Sicherheitsbedürfnis der Autorennfahrer entsprach, dem ihrer Kollegen aus der Zwei- bzw. Dreiradszene zuwiderlief. Wie auch immer – der Kurs war auch „flüssiger“ und damit schneller geworden. Dieser Fakt trug dazu bei, dass am 1.Mai Denkwürdiges geschah. Im Duell zwischen Jarno Saarinen und Laszlo Szabo hatte Ersterer mit 10:01,2 min. einen neuen Rundenrekord aufgestellt. Laszlo aber war es vorbehalten, in Runde 4 als erster Mensch auf zwei Rädern mit 9:59,2 min (=137,2 km/h.) eine magische Grenze des Kurses zu durchbrechen. Jarno Saarinen musste dann seine defekte Yamaha an den Streckenrand stellen, und Laszlo Szabo hatte beides – den Sieg und den neuen Rundenrekord. Die Platzierten des Rennens waren Billie Nelson, Lothar John, Tommy Robb und Walter Sommer.
Landsmann Janos Drapal – reichlich 13 Jahre jünger - war mittlerweile auf der „großen Bühne“ erschienen. Und bereits in seiner zweiten WM-Saison gelang ihm das, was Laszlo Szabo verwehrt bleiben sollte: er gewann einen WM-Lauf. Es war das 250-ccm-Rennen in Brünn, und – Ironie des Schicksals – Laszlo wurde wieder „nur“ Zweiter. In Anbetracht eines solchen Geschehens soll es in anderen Fällen schon Neid und Missgunst auf der „benachteiligten Seite“ gegeben haben. Nicht im Falle von Laszlo Szabo. So sehr er sich den Sieg in einem WM-Lauf auch gewünscht hatte – Janos war nach seiner eigenen Aussage ein guter Freund und zudem sein Klubkamerad. Er bezeichnet den leider 1985 in Piestany tödlich verunglückten vierfachen Grand-Prix-Sieger (vor dem aktuellen 125er Weltmeister der einzige diesbezügliche Ungar) als einen „harten, ehrlichen Charakter“. Was kann die Ehrlichkeit der Szabo´schen Worte mehr belegen als die Tatsache, daß noch heute guter Kontakt zur Familie Drapal besteht?!
Laszlo Szabo mit
seinen Konkurrenten Luigi Taveri und Bert Schneider Zu Beginn des Jahres 1972 war trotz seines Alters von 37 Jahren nicht zu ahnen, dass es Laszlo Szabos letzte Saison sein sollte. Mit einer 125-ccm-MZ und einer 350-ccm-Yamaha belegte er auf dem Nürburgring jeweils 7.Plätze. Auf dem nun zur WM gehörenden Salzburgring waren es die Ränge 8 (125 ccm) bzw. 10 (350 ccm). Und nachdem er die Insel Man bisher gemieden hatte, „pilgerte“ nun auch er in das „Mekka des Motorradrennsportes“. In Anbetracht der großen Starterzahl und fehlender Streckenerfahrungen konnte er mit Platz 8 bei den 350ern recht zufrieden sein. Der gleiche Rang, am Saisonende im Montjuich-Park von Barcelona belegt, sollte seine letzte WM-Platzierung sein.
Nachdem ihm während der Rennen glücklicherweise schwerere Unfälle erspart geblieben waren, nahm das Verhängnis auf der Rückreise von einem Rennen in Frankreich 1973 seinen Lauf. Sein Fahrzeug kollidierte mit dem eines anderen Verkehrsteilnehmers. 1 Jahr lang lag er mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus und wurde mehrfach operiert. Es war das Ende seiner Karriere.
Fragt man ihn heute nach den Fahrern, mit denen ihn trotz aller Rivalität eine Freundschaft verband, so nennt er – neben den schon angeführten MZ-Markenkollegen - die Namen von Jarno Saarinen, Kent Andersson, Chas Mortimer, Heinz Kriwanek und Harald Bartol. Bezüglich der fahrerischen Klasse bzw. des Fahrstils imponierte ihm Phil Read am stärksten. Als seine Lieblingsstrecken bezeichnet er die Nürburgring-Nordschleife, den Sachsenring, Salzburg in allen Varianten, Hockenheim und den T.T. Mountain-Kurs.
Joggen und Fußballspielen waren seine Hobbys, wobei er nie den Ehrgeiz hatte, es darin zu ähnlicher Klasse wie im Motorradrennsport zu bringen.
Er ist zum zweiten Mal verheiratet. Aus erster Ehe ist ein Sohn, Attila, hervorgegangen. Dieser ist heute 41 Jahre alt, war zweimal kanadischer und einmal ungarischer Motorradmeister und betreibt heute unter www.motoring.hu die Hungaroring-Motorsportschule. Das Ziel dieser Schule besteht in der Sichtung und Weiterentwicklung junger Talente. Attilas 2-jährige Tochter Sonja ist Laszlos einziges Enkelkind. Aus der zweiten Ehe stammt Tochter Dorottya, die – nun 25-jährig – Betriebswirtschaftslehre mit der Spezialrichtung Werbung studiert hat und seit zwei Jahren in Deutschland lebt.
Laszlo Szabo beteiligt sich trotz gewisser gesundheitlicher Probleme noch heute an Classic-Veranstaltungen. Beispielsweise war er Teilnehmer der Centennial Classic T.T. 1998 in Assen, und der Einladung zu „80 Jahre Sachsenring“ war er – gemeinsam mit Dorottya und deren Freund Sven - gern gefolgt.




Wichtigste Erfolge Laszlo Szabos
Drei 5. Plätze in der WM-Gesamtwertung 125 ccm (1967/68+70) auf MZ
12 Podestplätze in WM-Läufen
Fünf 2. Plätze auf MZ 125 ccm; je einer auf Yamaha 250 bzw. 350 ccm)
Sieben 3. Plätze (fünf auf MZ 125 ccm, je einer auf MZ 250 ccm bzw Yamaha 350 ccm)
Sieger in zahlreichen internationalen Rennen ( z.B. dreifacher Doppelsieg in Salzburg 1962, 63 und 68 auf MZ 125 und 250 ccm )
alle seine WM-Resultate innerhalb der Punktewertung
Rang Jahr Marke Klasse Resultate

12

1961 MZ 125 cc DDR 4

10

1963 MZ 125 cc D 3 - SF 4

14

1963 MZ 250 cc DDR 4

5

1967 MZ 125 cc D 3 - DDR 6 - CS 3 - I 3

6

1968 MZ 125 cc DDR 4 - CS 2 - I 5

9

1968 MZ 250 cc B 4 - SF 5

8

1969 MZ 125 cc CS 5 - I 2 - YU 4

14

1969 MZ 250 cc F 4 - I 7 - YU 9

5

1970 MZ 125 cc D 6 - F 7 - NL 3 - CS 8 - I 2

11

1970 MZ 250 cc D 9 - F 3 - B 6 - DDR 8 - I 8

12

1971 YAM 250 cc D 7 - B 9 - CS 2 - I 9

8

1971 YAM 350 cc D 2 - DDR 3 - SF 6 - I 9

22

1972 MZ 125 cc D 7 - A 8

17

1972 YAM 350 cc D 7 - A 10 - TT 8 - E 8

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